{"id":63,"date":"2017-06-27T08:27:27","date_gmt":"2017-06-27T06:27:27","guid":{"rendered":"https:\/\/uebersicht.b-nk.at\/pflanzenbauwerke\/?p=63"},"modified":"2017-06-27T08:27:28","modified_gmt":"2017-06-27T06:27:28","slug":"das-projekt-im-ueberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pflanzenbauwerke.b-nk.at\/index.php\/2017\/06\/27\/das-projekt-im-ueberblick\/","title":{"rendered":"Das Projekt im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p>Die Ingenieurbiologie als technisch-biologische Disziplin ist eine Bautechnik, durch die mittels des lebenden Baustoffs \u201ePflanze\u201c bauliche Konstruktionen geschaffen werden. Im Rahmen des Projekts <strong>PFLANZEN.BAU.WERKE<\/strong>. wird der Fokus auf den Einsatz lebender Pflanzen als Material f\u00fcr technische Bauweisen in der Landschaft gerichtet. Der wesentliche Unterschied zu konventionellen Baumaterialien ist dabei die Tatsache, dass sich ein Lebendbau aus Pflanzenmaterial nach Umsetzung der Ma\u00dfnahme von selbst weiter baut und durch die Entwicklung der Pflanze im Laufe der Zeit deutlich in Festigkeit und Dauerhaftigkeit steigert. Bauwerke aus neuartigen Baustoffen, wie Beton oder synthetischen Vliesen, hingegen sind ab dem Zeitpunkt ihrer Fertigstellung einem Degradationsprozess ausgesetzt, der in weiterer Folge zu Verwitterung und Zerfall f\u00fchrt.<br \/>\nIm Zuge ingenieurbiologischer Bauma\u00dfnahmen wird je nach Zielsetzung des Bauvorhabens und unter Ber\u00fccksichtigung der stand\u00f6rtlichen Gegebenheiten mit krautigen Pflanzen und\/oder Geh\u00f6lzen gearbeitet, die entweder alleine oder in Kombination mit unbelebten Hilfsmaterialien verbaut werden. Im Rahmen des Projektes <strong>PFLANZEN.BAU.WERKE<\/strong>. wird das Verst\u00e4ndnis von Kindern und Jugendlichen f\u00fcr die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Pflanze, dem Bauwerk und der umliegenden Landschaftsstruktur gefestigt und ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Notwendigkeit der nachhaltigen Erhaltung bestehender \u00d6kosysteme entwickelt.<br \/>\nDie Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen erhalten durch die aktive Einbindung in die Forschungsdisziplin Ingenieurbiologie einen ersten Einblick in einen Fachbereich, der Wissenschaft und Technik vereint. Durch Forschungsworkshops, Experimente und Exkursionen wird ein vertiefender Bezug zu Natur- und Ingenieurwissenschaft hergestellt, Wissen aufgebaut und bereits bestehende Wissen erweitert. Die Aktivit\u00e4ten werden in einem an die unterschiedlichen Altersstufen der Kinder und Jugendlichen angepassten Rahmen durchgef\u00fchrt, wobei die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen unabh\u00e4ngig ihres Geschlechts und ihrer sozialen oder geografischen Herkunft erfolgt. Die direkte Betreuung durch ForscherInnen, LandschaftsplanerInnen und einem Landschaftsg\u00e4rtner erm\u00f6glicht den teilnehmenden Jugendlichen vertiefende Einblicke und Vorstellungen von dem breitgef\u00e4cherten Berufsfeld der Ingenieurbiologie und Landschaftsplanung in Wissenschaft und Praxis und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten und Zug\u00e4nge auf die sp\u00e4tere Berufswahl.<\/p>\n<p>Das Projekt wird im Rahmen der 5. Ausschreibung Talente regional im Rahmen des F\u00f6rderschwerpunkts Talente der Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft (FFG) gef\u00f6rdert und umgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ingenieurbiologie als technisch-biologische Disziplin ist eine Bautechnik, durch die mittels des lebenden Baustoffs \u201ePflanze\u201c bauliche Konstruktionen geschaffen werden. Im Rahmen des Projekts PFLANZEN.BAU.WERKE. wird der Fokus auf den Einsatz lebender Pflanzen als Material f\u00fcr technische Bauweisen in der Landschaft gerichtet. 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